Der neue Newsletter ist da
Die kalte Jahreszeit hat begonnen – der perfekte Moment, es sich mit einem warmen Getränk, einer Kerze und unserem brandneuen Newsletter gemütlich zu machen. Wir freuen uns, Ihnen wieder spannende Einblicke, aktuelle Neuigkeiten, sowie interessante Projekte und relevante Veranstaltungen vorstellen zu können. Darüber hinaus möchten wir über das Engagement verschiedenster Akteur*innen in Nordrhein-Westfalen sowie über inspirierende Tipps zum Thema Essstörungen in Nordrhein-Westfalen berichten. Unser Ziel ist es, Ihnen eine Plattform für Austausch, Information und Inspiration zu bieten.
Viel Spaß beim Lesen.
Restbestand Themenheft "Essstörungen bei Jungen und Männern"
Die Landesfachstelle Essstörungen NRW hat im Februar 2019 das Themenheft Essstörungen bei Jungen und Männern herausgegeben.
Es steht weiter als Download zur Verfügung.
Es steht noch ein Restbestand an gedruckten Exemplaren zur Verfügung bei Interesse kann dies per Mail bestellt werden
Neue Informationsvideos zum Thema Muskeldysmorphie
Muskeldysmorphie, ist eine Form der Körperbildstörung. Betroffene nehmen ihren Körper als zu schwach oder zu wenig muskulös wahr – selbst dann, wenn objektiv eine ausgeprägte Muskulatur vorhanden ist. Häufig geht dies mit übermäßigem Training, strengen Ernährungsplänen und einem hohen Leidensdruck einher. Diese Erkrankung ist häufig bei Männern zu finden, mittlerweile leiden hierunter aber auch immer mehr Frauen.
Typische Anzeichen sind zwanghafte Trainingsroutinen, soziale Rückzüge, ständige Körperkontrollen sowie der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln oder leistungssteigernden Substanzen.
Die Werkstatt Lebenshunger e.V. hat gemeinsam mit Arne Bredemeyer und Hr. Prof. Dr. Paslakis Informationsvideos sowie ein neues Modul im Präventionsprojekt Klang meines Körpers zu diesem Thema verfasst.
Die Videos sind auf Youtube unter folgenden Links zu finden:
https://www.youtube.com/watch?v=D2uvu3jvvUw (Video mit Prof. Dr. Paslakis)
https://www.youtube.com/watch?v=034LPrXVrQw (Video mit Arne Bredemeyer)
Weitere Informationen zum Thema Jungen und Männer und Essstörungen finden Sie hier.
Ausschreibung der Deutschen Stiftung Magersucht
Die Deutsche Stiftung Magersucht (DSM) schreibt im Rahmen des DSM-ForschungsCall Anorexia eine Förderung von bis zu zehn kooperativen wissenschaftlichen Projekten aus. Ziel ist es, forschungsbasierte Antworten auf leitliniennahe Fragestellungen zur Anorexia nervosa zu generieren und deren Transfer in die Versorgung zu fördern.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link.
FORUM Essstörungen NRW 2025
am 15.09. fand das FORUM Essstörungen NRW der LaKoE statt. Wir möchten uns herzlich für das große Interesse und die engagierte Mitwirkung bedanken, die wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Die lebhafte Beteiligung hat deutlich gemacht, wie relevant und aktuell die behandelten Themen sind. Wir freuen uns, dass der Fachtag nicht nur neue Informationen und Anregungen vermittelt, sondern auch den Austausch zwischen Fachkräften gefördert hat.
Um die Präsentationen und weitere Materialien zu erhalten, kontaktieren Sie uns bitte per Mail.
Ein besonderer Dank gilt den Referent*innen, Aussteller*innen und Teilnehmenden sowie allen, die mit ihrem Beitrag den Tag bereichert haben. Wir blicken bereits gespannt auf kommende Veranstaltungen und hoffen, viele von Ihnen bald wieder begrüßen zu dürfen.
Sie finden auf LinkedIn einen Rückblick der Veranstaltung. Weitere Eindrücke sowie Fotos des Fachtags finden Sie hier.
Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu stationären behandelten Menschen betroffen von einer Essstörung
Laut dem aktuellen Bericht des Statistischen Bundesamtes vom August 2025 ist die Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen wegen Essstörungen bei jungen Mädchen und Frauen in Deutschland deutlich angestiegen. So hat sich die Zahl der Behandlungen bei Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren in den letzten 20 Jahren verdoppelt – von 3.000 Fällen im Jahr 2003 auf 6.000 im Jahr 2023.
Insgesamt wurden im Jahr 2023 etwa 12.100 stationäre Behandlungen aufgrund von Essstörungen verzeichnet. Dies ist im 20-Jahres-Vergleich ähnlich, jedoch mehr als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019.
Fast die Hälfte aller stationär behandelten Personen mit Essstörungen war 2023 im Alter von 10 bis 17 Jahren, während ihr Anteil im Jahr 2003 noch bei rund 23 % lag. Mehr als die Hälfte der Behandelten war 2023 unter 18 Jahre alt. Die durchschnittliche Behandlungsdauer bei Essstörungen lag mit über 53 Tagen deutlich höher als die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Krankenhaus generell. Leider starben im Jahr 2023 insgesamt 78 Menschen in Deutschland an den Folgen von Essstörungen. Diese Zahlen verdeutlichen den anhaltenden Handlungsbedarf im Bereich der Prävention und Versorgung von Essstörungen, insbesondere bei jungen Frauen. zum ganzen Artikel geht es hier.
Unsere neuen Flyer sind da!
Ab sofort stehen die druckfrischen Flyer der Landeskoordinierungsstelle Essstörungen NRW zur Verfügung. Sie geben einen kompakten Überblick über unsere Aufgaben, Ziele und Angebote – ideal zum Auslegen, Weitergeben oder für Ihre Informationsmaterialien. Wenn Sie Exemplare bestellen möchten, melden Sie sich gerne bei uns.
Zahlen der KKH: Starker Anstieg bei Essstörungen besonders 12- bis 17-jährige Mädchen sind betroffen
Im Mai 2025 veröffentlichte die KKH aktuelle Zahlen zu der Krankheitshäufigkeit von Essstörungen. Der Datenbestand der KKH zeigt eine Zunahme von Essstörungen bei 12- bis 17-jährigen Mädchen zwischen 2019 und 2023. Die Krankenkasse verzeichnet einen Anstieg von 101 auf 150 Fälle pro 10.000 Versicherte, was einer Steigerung von fast 50 % entspricht. Im Vergleich wurde bei den gleichaltrigen männlichen Jugendlichen blieb die Zahl nahezu konstant (plus ca. vier Prozent). Im Jahr 2023 wurden in Deutschland insgesamt rund 460.000 Menschen mit Essstörungen diagnostiziert, wobei der Anteil der weiblichen Betroffenen unter den 12- bis 17-Jährigen bei 7,5 % lag. Den ganzen Bericht finden Sie hier.
Stationäre Behandlungsplätze finden
Menschen mit Anorexia Nervosa, die in einem bedrohlichen körperlichen Zustand sind, brauchen schnelle und bedarfsgerechte Hilfe. Die Behandlung sollte in Einrichtungen erfolgen, die über störungsspezifisches Fachwissen und Erfahrung in der Behandlung der Anorexia Nervosa verfügen. Gleichzeitig muss bei medizinischem Überwachungs- oder Behandlungsbedarf eine intensive medizinische Versorgung sichergestellt werden.
Für Einweisende kann es schwierig sein, entsprechende Behandlungsplätze für Menschen mit Anorexia Nervosa und extremem Untergewicht zu finden.Deshalb haben wir im Rahmen der Umsetzung des "Handlungskonzeptes Essstörungen Nordrhein-Westfalen" Kontaktdaten von Kliniken und Abteilungen zusammengetragen, welche dieses spezielle Behandlungsangebot in Nordrhein-Westfalen vorhalten. Ärztinnen und Ärzte finden die nötigen Informationen bei der Patientenberatung der Ärztekammer Nordrhein und der Patientenberatung der Ärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe sowie bei der Landeskoordinierungsstelle Essstörungen NRW.
Liste ist momentan in Überarbeitung.
Handlungskonzept Essstörungen
Impulse für die Weiterentwicklung von Prävention und Hilfen in Nordrhein-Westfalen.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat spezifische Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Prävention und der Hilfen bei Essstörungen veröffentlicht. Es steht als Download zur Verfügung.